EU – Einbahnstraße durch das Mittelmeer

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3 Antworten zu “EU – Einbahnstraße durch das Mittelmeer

  1. Also ich bin zum Teil schockiert über Deine Ausführungen. Zum Teil sind die Dinge überhaupt nicht nachvollziehbar, widersprechen der allgemeinen Erkenntnis. So schreibst Du:

    1. „Es stellt sich natürlich auch die grundlegende Frage, ob der Islam überhaupt mit den demokratischen Werten und den Menschenrechten kompatibel ist. Für mich schließen sich der Islam und Demokratie vollkommen aus. Ich möchte fast sagen sie sind ein anschauliches Gegensatzpaar.“

    Das hört sich an wie von einem Prediger, der die so genannten westlichen Werte allgemein in Frage stellt. Das ist kompletter Unsinn – außerdem, was ist „der Islam“, denn das sollte besonders in dieser von dir aufgestellten Behauptung zuerst mal erörtert werden. Für mich kompletter Stumpfsinn – ich muss dich berichtigen, diese jene grundlegende Frage ist bereits vielmals beantwortet worden.

    2. „Woher kommt die irrsinnige Annahme, die EU könnte einer rückständigen Kultur die Demokratie aufzwingen, und damit eine Lebensweise, die der Islam buchstäblich verachtet?“

    Hier zeigt sich, du hast ja überhaupt keine Ahnung wovon du schreibst. Und dein Eurozentrismus scheint mir ja sehr ausgeprägt zu sein.

    3. „Ein Blick in die Geschichte hätte auch schon vor diesen Ereignissen deutlich eine Inkompatibilität der Kulturen deutlich aufzeigen müssen.“

    Ich denke du solltest wirklich mal einen Blick in die Geschichte werfen. Könnte verhindern dass du so einen Unsinn verzapfst. Fang doch gleich mal mit dem Teil an als die Mauren, Juden und Christen friedlich eine Hochkultur in Andalusien erschafften. (fürs erste: http://www.arte.tv/de/Spanien-unterm-Halbmond/1780448.html)

    4. „Es ist ein ehrendes Ziel die Demokratie in alle nichtdemokratischen Länder zu bringen.“

    Achja? Siehe Kuba? Vietnam? Korea? Irak? Nochmals Irak? Afghanistan? U.v.m….

    5. „Vergleiche mit der Geschichte hinken oftmals, aber wie wurde der Kommunismus in den ehemaligen Sowjetrepubliken überwunden? Mir ist nicht bekannt, dass dies mit immensen Fördermitteln, liberaler Einwanderungspolitik oder Demokratieexport vonstatten gegangen ist, so wie es jetzt mit den islamischen Ländern gehandhabt wird. Die Sowjetunion und der Warschauer Pakt stellten doch offensichtlich auch eine sicherheitspolitische Bedrohung dar. Dieser Bedrohung wurde jedoch nicht mit einem Übermaß an Verständnis und Integration begegnet, sondern mit einer Sicherheitspolitik die ihren Namen noch verdiente“

    Nach meinem Verständnis ist hier mehr als hinken bemerkbar. Allein die Aussage der Überwindung des Kommunismus in den ehemaligen Sowjetrepubliken ist schon lächerlich.
    Und den Kalten Krieg und die unfassbare Aufrüstung als „Sicherheitspolitik die ihren Namen noch verdiente“ zu bezeichnen ist das dümmste was ich jemals gehört habe, tut mir leid.

    6. „Was zählt ist der kulturelle Austausch. Wohl eher die kulturelle Invasion der Unkultur nach Europa.“

    Dazu fällt mir leider wirklich nichts mehr ein…

  2. Was für ein Irrsinn. Wir brauchen eine neue Euromed-Politik.
    Den Vertretern der europäischen Seite muss dabei vorgeschrieben werden, dass sie europäische Interessen zu vetreten haben. Offene Grenzen für Migranten und Kulturaustausch sind ein Tabu. Man soll sich auf konkreten Nutzen konzentrieren, ohne Idealismus.

    – Eindeutige Dominanz Europas in diesen Verhandlungen, also Verhandlungen zwischen EU und einzelnen Staaten der Region, statt mit allen EU und Euromed-Staaten gemeinsam.
    – Kein Demokratieexport, stattdessen Anerkennung der Souveränität dieser Staaten in diesem Punkt, sofern sie nicht zu einer Bedrohung Europas werden, sondern mit uns kooperieren.
    – Grundsätzliche Festlegung der europäischen Seite auf ein Existenzrecht Israels, wobei die Grenzen von 1967 das Minimum sind, und Israel das Recht hat in Kriegen eroberte Gebiete zu behalten. Andererseits müssen die Partnerstaaten diese Sichtweise nicht übernehmen, damit die EU mit ihnen verhandelt.
    – Keine Abkommen zum Kulturaustausch, die von Europa verlangen den Islam oder die Einwanderung aus der Region in Medien und Politik positiv darzustellen. Die europäischen Vertreten dürfen einfach nicht das Recht bekommen über sowas zu verhandeln oder sowas zu unterzeichnen.
    – Ebenso keine Abkommen über die Öffnung der Grenzen Europas. Europa entscheidet weiterhin souverän darüber.
    – Verzicht auf Abkommen welche die militärischen Interventionsmöglichkeiten Europas in der Region beschränken.

    So und auf dieser Grundlage:
    – Wirtschaftliche und organisatiorische Hilfen, sowie die Lösung konkreter Probleme dieser Staaten.
    – Freier Handel
    – Rechtssicherheit für Investitionen und Besitz
    – Abkommen zur Rechtssicherheit von Europäern die in die Region reisen oder sich niederlassen, einschliesslich Sanktions- und Interventionsmöglichkeiten.
    – Diese Staaten verpflichten sich Illegale in Flüchtlingslager aufzunehmen, die aus Europa rückgeführt werden und kooperieren bei der Vermeidung dieser Migration.
    – Wir sollten Rüstungsbeschränkungen durchsetzen, vor allem was Massenvernichtungswaffen angeht, und ein Interventionsrecht aushandeln.
    – Zur Stabilisierung der Region muss vor allem etwas gegen demografische Fehlentwicklungen getan werden, dass ist viel wichtiger als Demokratie.
    – Diese Staaten können mit unserer Hilfe „Gated Communitys“ aufbauen, wo sich Renter niederlassen um vor Ort gepflegt zu werden.
    – Staaten die einerseits sehr gut mit uns kooperieren, jegliche Agression gegen Israel unterlassen, aber andererseits Angriffe durch andere Mächte fürchten, sollten Sicherheitsgarantien erhalten.
    – …

  3. quadraturacirculi

    Und was wäre, wenn man von dem Wasserkopf EU einen schritt zurück tritt?

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