Die Dogmatikerkreuzritter rüsten zum Gefecht

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5 Antworten zu “Die Dogmatikerkreuzritter rüsten zum Gefecht

  1. netzwerkrecherche

    Sie kritisieren zu Recht die angemaßte Unfehlbarkeit der Medien. Es gibt aber auch im Vatikan angemaßte Unfehlbarkeiten:

    „Wer den Holocaust leugnet, leugnet den christlichen Glauben selbst.“
    Vatikan-Sprecher Federico Lombardi
    Handelsblatt: „Holocaust-Bischof gibt sich unnachgiebig“, 30.01.2009.

  2. erniesouchak

    Vielen Dank für Ihren Kommentar. Ich stimme Ihnen soweit zu, dass die Leugnung des Holocaust nicht akzeptabel ist. Auch mit dem Unfehlbarkeitsdogma, hervorgegangen aus dem Ersten Vatikanischen Konzil, habe ich persönlich so meine Probleme.

    Aber ist nicht die Kirche und damit der Glauben ein Ort in dem auch Sünder Asyl finden sollten? Soviel mir bekannt ist wurde nicht mal Hitler exkommuniziert.

  3. quadraturacirculi

    Es gibt eine klare Trennung von Kirche und Staat, die auch gut ist und die man hier nachlesen kann:

    Artikel 140

    Die Bestimmungen der Artikel 136, 137, 138, 139 und 141 der deutschen Verfassung vom 11. August 1919 sind Bestandteil dieses Grundgesetzes.

    Artikel 136 WRV

    (1) Die bürgerlichen und staatsbürgerlichen Rechte und Pflichten werden durch die Ausübung der Religionsfreiheit weder bedingt noch beschränkt.

    (2) Der Genuß bürgerlicher und staatsbürgerlicher Rechte sowie die Zulassung zu öffentlichen Ämtern sind unabhängig von dem religiösen Bekenntnis.

    (3) Niemand ist verpflichtet, seine religiöse Überzeugung zu offenbaren. Die Behörden haben nur soweit das Recht, nach der Zugehörigkeit zu einer Religionsgesellschaft zu fragen, als davon Rechte und Pflichten abhängen oder eine gesetzlich angeordnete statistische Erhebung dies erfordert.

    (4) Niemand darf zu einer kirchlichen Handlung oder Feierlichkeit oder zur Teilnahme an religiösen Übungen oder zur Benutzung einer religiösen Eidesform gezwungen werden.

    Artikel 137 WRV

    (1) Es besteht keine Staatskirche.

    (2) Die Freiheit der Vereinigung zu Religionsgesellschaften wird gewährleistet. Der Zusammenschluß von Religionsgesellschaften innerhalb des Reichsgebiets unterliegt keinen Beschränkungen.

    (3) Jede Religionsgesellschaft ordnet und verwaltet ihre Angelegenheiten selbständig innerhalb der Schranken des für alle geltenden Gesetzes. Sie verleiht ihre Ämter ohne Mitwirkung des Staates oder der bürgerlichen Gemeinde.

    (4) Religionsgesellschaften erwerben die Rechtsfähigkeit nach den allgemeinen Vorschriften des bürgerlichen Rechtes.

    (5) Die Religionsgesellschaften bleiben Körperschaften des öffentlichen Rechtes soweit sie solche bisher waren. Anderen Religionsgesellschaften sind auf ihren Antrag gleiche Rechte zu gewähren, wenn sie durch ihre Verfassung und die Zahl ihrer Mitglieder die Gewähr der Dauer bieten. Schließen sich mehrere derartige öffentlich-rechtliche Religionsgesellschaften zu einem Verbande zusammen, so ist auch dieser Verband eine öffentlich-rechtliche Körperschaft.

    (6) Die Religionsgesellschaften, welche Körperschaften des öffentlichen Rechtes sind, sind berechtigt, auf Grund der bürgerlichen Steuerlisten nach Maßgabe der landesrechtlichen Bestimmungen Steuern zu erheben.

    (7) Den Religionsgesellschaften werden die Vereinigungen gleichgestellt, die sich die gemeinschaftliche Pflege einer Weltanschauung zur Aufgabe machen.

    (8) Soweit die Durchführung dieser Bestimmungen eine weitere Regelung erfordert, liegt diese der Landesgesetzgebung ob.

    Artikel 138 WRV

    (1) Die auf Gesetz, Vertrag oder besonderen Rechtstiteln beruhenden Staatsleistungen an die Religionsgesellschaften werden durch die Landesgesetzgebung abgelöst. Die Grundsätze hierfür stellt das Reich auf.

    (2) Das Eigentum und andere Rechte der Religionsgesellschaften und religiösen Vereine an ihren für Kultus-, Unterrichts- und Wohltätigkeitszwecken bestimmten Anstalten, Stiftungen und sonstigen Vermögen werden gewährleistet.

    Artikel 139 WRV

    Der Sonntag und die staatlich anerkannten Feiertage bleiben als Tage der Arbeitsruhe und der seelischen Erbauung gesetzlich geschützt.

    Artikel 141 WRV

    Soweit das Bedürfnis nach Gottesdienst und Seelsorge im Heer, in Krankenhäusern, Strafanstalten oder sonstigen offentlichen Anstalten besteht, sind die Religionsgesellschaften zur Vornahme religiöser Handlungen zuzulassen, wobei jeder Zwang fernzuhalten ist.

  4. erniesouchak

    André Lichtschlag setzt in einem weiteren Artikel seiner Reihe „Die Piusbrüder, Richard Williamson und die politische Korrektheit“ in gewohnt brillanter Form seine Kritik an der Vorherrschaft der neosozialistischen Tyrannei und ihrer Inquisition der „Politische Korrektheit“ fort.

    Sehr lesenswert!

  5. Brillant? Lichtschlag ist doch ein Durchgeknallter!

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