SED (Die Linke) – Ausstieg leicht gemacht

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6 Antworten zu “SED (Die Linke) – Ausstieg leicht gemacht

  1. Die SED hat Grenzflüchtlinge wie Karnickel abknallen lassen. Wie ethisch abartig ist es, mit so einer Partei zu sympathisieren?

  2. selberallein

    Nicht abartiger, als diese Partei wieder zu wählen, anscheinend finden die Ostler im Nachhinein wieder verstärkt Gefallen an dieser Diktatur-Partei!

  3. Die Ostler finden Gefallen an dieser Partei, und das ist es, was die Westler nie kapieren werden, weil die SED die grösste Parteienbasis zum Anlehnen, Ausheulen aber auch zum Helfen hatte und hat.

    Westler haben den wirtschaftlichen Absturz des Ostens nie kapiert. Meine Güte, wenn heute ein Westbetrieb mit 500 Mitarbeitern schliesst, dann geht ein Gejammer und ein Klagen los, Gewerkschaften und Politik verfallen in Aktionismus, die Kanzlerin pieselt sich vor Mitgefühl ein, als es damals Millionen im Osten betraf, hat es keinen gekratzt, ausser der SED. Die sind zu den Betroffenen hingegangen und haben ihre Solidarität erklärt auch mit Hungerstreikenden und das war auch die einzige Partei, die sich wahrnehmbar für den Osten eingesetzt hat, der Rest der Parteien war westlich dominiert und das politische Tagesgeschäft hiess, „weiter so“. Das ist der Grund.

    Ein anderer Grund ist, es wurde nie mit dem Sozialismus als Wirtschaftssystem abgerechnet. Ja, Mauer, Tote, Unrecht, Geruchsproben in Einmachgläsern, zweifellos alles sehr interessant aber das war nur die Folge der unzureichenden sozialistischen Politik, die ideologiebestimmt war. Und die hiess, wir können den Bedarf planen und danach produzieren. Heute schon wieder im Gespräch, in Europa.

    Irgendwann haben wir den Menschen so erzogen, dass er völlig uneigenützig ackert, zum Wohle späterer Enkelgenerationen und die Arbeiterklasse ist edel und gut und wer im Betrieb gammelt, von der Arbeit zum Einkaufen wegläuft, veruntreut oder Ausschuss baut, darf trotzdem nicht gefeuert werden, weil dass kapitalistische Methoden sind, Leute nach dem zu bezahlen, was sie leisten.

    Da haben die anderen Parteien völlig versagt und wie es scheint, glauben die inzwischen selbst, Sozialismus ist das bessere Wirtschaftssystem, nur ohne Mauer, Tote und Schnüffelstaat. Und wer so redet und handelt und nicht erklärt, dass Hartz IV nur geht, weil Kapitalismus die Überschüsse schafft, um das zu finanzieren, na, da wird doch lieber gleich das Orginal gewählt und das ist die PDS.

    So siehst aus.

  4. Und was völlig vernachlässigt wird ist, darauf hinzuweisen, dass das Arbeitslosengeld für die DDR Arbeitslosen nur wegen der wirtschaftlichen Überlegenheit der Marktwirtschaft überhaupt gezahlt werden konnte oder die Aufschwungerfolge, die sich tatsächlich im täglichen Leben widerspiegeln, egal, ob jemand Arbeit hat oder nicht. Die Altparteien sind zu dämlich, die Erfolge ihrer Politik zu verkaufen, sie schweigen vor sich hin und denken, die leute müssten das doch sehen. Aber für die Leute sind neue Strassen, renoierte Städte und Autos zum Mitnehmen einfach selbstverständlich geworden. Die SED ist nur stark, weil die Anderen schwach sind. Schwach vom Personal her und damit schwach im Argumentieren und Agitieren. Ein paar Populisten täten denen gut, stattdessen sieht man nur angestaubte Bürohengste, die nicht mal das Offensichtliche aussprechen können.

  5. Ich glaube eher, dass mehr und mehr Menschen im Westen an der SED Gefallen finden, denn im Osten werden es meiner Wahrnehmung nach weniger.

  6. Schneeleib

    Bitte nicht: die Ostler. Erst einmal ist das Mitteldeutschland (Erfurt etwa liegt bestimmt nicht in Ostdeutschland), zum anderen gibt es auch hier genügend Leute, die nicht wieder in die LPG wollen. Und zum dritten fanden die Gutmenschen im Westen den Sozialismus eigentlich immer klasse – sie lebten ja nicht dort.
    Ich jedenfalls – „Ostler“ und lange Jahre überzeugter SED-Genosse – habe meine Lektion gelernt.

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