Penny Lane

In den frühen 60ern gab es nicht viel Musik für 12 jährige zu entdecken,daheim lief im Radio den ganzen Tag Radio Luxenburg mit so Krachern wie Ralf Bendix,Peggy March und Freddy.

Wenn man sich draussen rumdrückte,standen dort die Grossen Jungs unter sich,hatten diese Plattenspieler mit Schlitz für die Singles,sehr häufig jagten sie uns Kindervolk aber weg,weil sie zur Musik ungestört rauchen wollten.

Mein Vater hatte ein Telefunken Tonbandgerät und auf diesen ellenlangen Bändern  die Geschwister Leisman,Heino,Freddy natürlich und jede Menge Paul Kuhn und Max Greger.

Irgendwann musste er wohl bei der Aufnahme nicht aufgepasst haben,beim ersten Hören durchzuckte es mich wie ein Stromschlag,

Penny Lane von den Beatles.

Im nachhinein für mich das Einsteigerlied in die Rock und Popwelt,bis Heute für mich das akustische Symbol für die verrückten „Swingin“Sixties“

und dieses ganze Gefühl der Sehnsucht nach einer besseren Welt, die ich mir in London vorstellte.

Selbst nach dieser langen Zeit denke ich immer noch an diese Sehnsucht und meinen Vater mit seinem Tonbandgerät.

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